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Eine intrauterine Wachstrumsrestriktion (IUGR) tritt in 8 von 100 Schwangerschaften auf und bedeutet, dass sich das Baby im Mutterleib nicht so gut entwickelt, wie es sollte. Zurzeit gibt es dagegen keine Behandlungsmethode. Auch kënnen keine Vorhersagen getroffen werden, wann es zu einer intrauterinen Wachstrumsrestriktion kommt, noch kann diese verhindert werden. Bedauerlicherweise sterben einige Babys im Mutterleib, während andere vorzeitig entbunden werden müssen. Zu kleine und zu früh geborene Säuglinge können unmittelbar nach der Entbindung sowie im Verlauf ihrer weiteren Entwicklung schwere gesundheitliche Probleme aufweisen. Einige Neugeborene sterben sogar nach der Geburt.

Ziel des EVERREST-Projekts ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Behandlung der intrauterinen Wachstumsrestriktion. Die häufigste Ursache ist ein unzureichender Blutfluss zur Gebärmutter über den mütterlichen Blutkreislauf. Als Folge leidet das sich entwickelnde Baby unter einem Nähr- und Sauerstoffmangel. Unsere bisherigen Forschungen haben gezeigt, dass eine Erhöhung des Blutflusses zur Gebärmutter durch eine lokal begrenzte VEGF-Gentherapie der Mutter das intrauterine Wachstum verbessern kann. Ziel des Projekts ist die Ersterprobung dieser Therapie bei Schwangeren, deren Babys unter einer schweren Form der intrauterinen Wachstumsrestriktion leiden, um die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode zu überprüfen. Zu den potenziellen Nutzen dieser Studie könnten eine Verringerung der Totgeburten und neonatalen Todesfälle sowie ein Verbesserung der Verfassung der Neugeborenen und ihrer weiteren Entwicklung im Rahmen von Schwangerschaften gehören, die von einer frühen intrauterinen Wachstumsrestriktion betroffen sind.




 

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